Alt Daber – Am späten Mittwochnachmittag (26. Februar) ereignete sich auf der L153 bei Alt Daber ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 43-jähriger Mann schwer verletzt wurde. Tragischerweise kam bei dem Unfall auch einer seiner Hunde ums Leben.
Unfallhergang und Rettungsmaßnahmen
Der 43-jährige Mann war mit seinem Smart aus bislang ungeklärter Ursache links von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt. Die Feuerwehr Wittstock wurde zu dem Unfallort alarmiert, da gemeldet wurde, dass Personen im Fahrzeug eingeklemmt seien. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass der Fahrer eingeschlossen und schwer verletzt war.
Der Rettungsdienst versorgte den Verletzten bereits, bevor die Feuerwehr mit schwerem hydraulischen Gerät den Mann aus dem Fahrzeug befreite.
Tragisches Detail: Hund stirbt bei Unfall
Besonders tragisch ist, dass der 43-Jährige erst kurz zuvor zwei Hunde gekauft hatte. Einer der beiden Hunde überlebte den Aufprall nicht und wurde dem Ordnungsamt übergeben. Der andere Hund wurde vorläufig vom Verkäufer in Obhut genommen.
Einsatzkräfte und Sperrung der L153
Die L153 zwischen Neukrug und Alt Daber in Fahrtrichtung Wittstock war für etwa eine Stunde voll gesperrt. Die Feuerwehr war mit zwei Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften vor Ort.
Aussage des Einsatzleiters
Der Einsatzleiter Steffen Müller äußerte sich vor der Kamera zum Unfallhergang: „Wir befanden uns in der Wittstocker Heide, nördlich von Wittstock auf der Landesstraße L153 in Richtung Mecklenburg-Vorpommern. Ein Pkw ist frontal gegen einen Baum gefahren. Der Fahrer war im Fahrzeug eingeschlossen. Wir fanden einen stark beschädigten Pkw vor. Der Fahrer war im Fahrzeug eingeschlossen. Im Fahrzeug befanden sich zwei Hunde, von denen einer infolge des Unfalls gestorben ist. Wir haben den Fahrer mit hydraulischem Rettungsgerät befreit. Wir haben die Einsatzstelle und das Fahrzeug gesichert. Das Fahrzeug stand seitlich geneigt in der Böschung. Die Einsatzkräfte haben das Fahrzeug mit Schlaufen gesichert, damit es nicht wegrutscht. Jeder Einsatz ist einzigartig. Jeden Einsatz muss man bei Null beginnen. Die Feuerwehr Wittstocker Dosse war mit 14 Einsatzkräften vor Ort. Die Einsatzstelle wird demnächst an die Polizei übergeben. Den tödlich verletzten Hund haben wir an die Kollegen des Ordnungsamtes übergeben.“
Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.